Unternehmen und Institutionen wachsen, entwickeln neue Visionen und Strukturen – doch ihre Räume bleiben oft hinter diesen Veränderungen zurück. So auch hier: Die Hochschule stand vor der Herausforderung, ihre bestehenden Räumlichkeiten an moderne Anforderungen anzupassen.
Hier im Fokus: die Kantine. Ein Raum mit wenig Tageslicht, der jedoch nicht nur als Speisesaal, sondern auch als vielseitige Veranstaltungsfläche funktionieren sollte. Durch spielerische Lichtobjekte entstand eine Atmosphäre, die sich flexibel an Tages- und Abendveranstaltungen anpasst – mal lebendig, mal stimmungsvoll zurückhaltend.
Gestalterisch wurde auf Elemente gesetzt, die den Standort und seine Kultur widerspiegeln. Grafiken, inspiriert von der Umgebung, ziehen sich als dekorative Installation durch den Raum und verschmelzen mit dem Farbkonzept. Ein besonderer Akzent: Leuchten, die an Masken und Konfetti erinnern, greifen den Kölner Karneval auf und bringen eine Prise Leichtigkeit ins Design.
Die Markenfarbe der Hochschule wurde subtil integriert und harmonisch mit warmen, natürlichen Tönen kombiniert. So zieht sich ein roter Faden durch das gesamte Einrichtungskonzept – ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Identität, Funktionalität und Atmosphäre.
Die wahre Magie eines Raums zeigt sich in den Details – sie verleihen Charakter, erzählen Geschichten und machen jedes Designkonzept unverwechselbar.
ESSENZ
Ein Ort des Ankommens – und des Aufbruchs. Hier beginnt für viele das Abenteuer Studium und endet Jahre später eine prägende Lebensphase. Vom ersten Kennenlernen bis zur feierlichen Verabschiedung: Die Räumlichkeiten begleiten die jungen Menschen durch diesen besonderen Abschnitt. Und weil Erinnerungen bleiben sollen, gibt es für alle die Möglichkeit, eine persönliche Botschaft zu hinterlassen.
Foyers in öffentlichen Gebäuden sind oft rein funktional gestaltet. Mit gezielter Gestaltung verwandelt sich der erste Eindruck: Was vorher nüchtern wirkte, lädt nun zum Verweilen und Entdecken ein. Ein Highlight ist die Schlösserwand, inspiriert von der Hohenzollernbrücke – einem der Wahrzeichen der Stadt – und als interaktive Installation gedacht. Fest integrierte Raumteiler helfen bei Orientierung und Information. Und über allem leuchtet ein LED-Schriftzug mit einem Zitat aus einem kölschen Song – ein charmantes Augenzwinkern, das Verbindung und Identifikation schafft.